Diese Maschine ist ein hydraulisch verstellbarer Vierwalzenbrecher, ein Gerät mit charakteristischer Vierwalzenkonstruktion, das hauptsächlich zum Brechen relativ weicher Materialien wie Kohle und Koks entwickelt wurde. Der Vierwalzenbrecher besteht aus folgenden Hauptkomponenten: Motor, Getriebe, obere Antriebswalze, untere Antriebswalze, obere angetriebene Walze, untere angetriebene Walze, Rahmen, Maschinenabdeckung, hydraulisches Verstellsystem und Schneidvorrichtung (separat zu bestellen). Alle Komponenten arbeiten nahtlos zusammen, um den stabilen Betrieb des Vierwalzenbrechers zu gewährleisten.
Zwei Elektromotoren treiben über Getriebe und Kupplungen die obere bzw. untere Antriebswalze an. Die obere Antriebswalze treibt die untere Antriebswalze über einen Riemen an, und umgekehrt. Die Vierwalzenanordnung ist in obere und untere Paare unterteilt, die sich jeweils in entgegengesetzter Richtung drehen. Das in den Spalt zwischen den Walzenpaaren eintretende Material wird durch die Extrusionskraft der gegenläufig rotierenden Walzen zerkleinert und anschließend durch Schwerkraft und die Reibung der gegenläufig rotierenden Walzen aus der Brechkammer ausgetragen.
Der Walzenspalt in der Vierwalzenkonstruktion wird durch die an den beweglichen Walzen montierten Hydraulikzylinder eingestellt. Sollte das Hydrauliksystem eine Fehlfunktion aufweisen und den erforderlichen Walzenspalt nicht aufrechterhalten können, lassen sich Ausgleichsscheiben zwischen den Walzenlagerblöcken einsetzen, um den Spalt zu begrenzen. Im Betrieb herrscht in den Hydraulikzylindern ein konstanter Druck, der ein Zurückweichen der beweglichen Walzen unter normalen Arbeitsbedingungen verhindert und somit eine ausreichende Presskraft zwischen den Walzen des Vierwalzensystems gewährleistet.
Wenn die Festigkeit oder Härte der in den Walzenspalt eintretenden Materialien zu hoch ist und dadurch ein Druck entsteht, der den voreingestellten Druck des Hydrauliksystems überschreitet, ist das Hydrauliksystem mit einer Sicherheitsvorrichtung ausgestattet, die den Druck automatisch ablässt, um die Maschine, insbesondere den kritischen Vierwalzenteil, vor Beschädigungen zu schützen.
Um einen langfristigen, kontinuierlichen und sicheren Betrieb der Maschine, insbesondere der zentralen Vierwalzenanordnung, zu gewährleisten, muss ihr Betriebszustand täglich überprüft und rechtzeitig gewartet werden. Die wichtigsten Wartungspunkte sind:
Die Aufrechterhaltung einer guten Schmierung der Maschine ist für ihren einwandfreien Betrieb unerlässlich. Es ist notwendig, regelmäßig zu überprüfen, ob die Lager, Gleitbahnen und andere Komponenten des Vierwalzensystems ausreichend geschmiert sind und ob das Öl sauber ist. Unter normalen Umständen sollte das Schmierfett der Hauptlager, die die Vierwalzenkonstruktion tragen, alle zwei bis drei Monate (oder vor der Inbetriebnahme, wenn die Anlage nach Verlassen des Werks oder Stilllegung sechs bis acht Monate gelagert wurde) gründlich geprüft werden. Ist das Fett beschädigt, verunreinigt oder unzureichend, muss es umgehend ausgetauscht oder aufgefüllt werden.
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